PG Don Bosco
Nach fast 13 Jahren: – Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedeten sich Elsa Hartwig und Inge Schmautz nach über 12 Jahren aus dem Leitungsteam des Frauenfrühstücks in Burgwallbach. Beim letzten Frühstück unter ihrer Leitung wurden ihre Verdienste von Pfarrer Mergenthaler, Pastoralreferent Klug und dem Pfarrgemeinderat gewürdigt. Rosen bekamen sie von allen, die gekommen waren. Auch die Referentin des Tages, Frau Eva Warnke, dankte den beiden für ihr großes Engagement.

Sie meinten, es würde ein stilles "Ade" werden, aber sie hatten sich getäuscht: Inge Schmautz und Elsa Hartwig wurden nach fast 13 Jahren Leitung des Frauenfrühstücks nicht einfach sang und klanglos verabschiedet - und das ist auch gut so!

Den Anfang machten schon einmal alle Frauen, die gekommen waren und die mit Dank jede eine Rose an jede der beiden überreichten.

Weiter ging es mit Pfarrer Mergenthaler, der mit warmen, persönlichen Worten die vielen Qualitäten und Verdienste der beiden nannte und ihnen zum Dank je eine Christrose und einen bronzenen Handschmeichler-Engel nebst Büchlein überreichte.

Er erinnerte bei der Würdigung von Inge Schmautz daran, wie kreativ, spontan und lustig sie immer sei, woraufhin sie es sich nicht nehmen ließ, - sehr zur Erheiterung der Anwesenden - einige Anekdoten aus gemeinsamen Büttenreden zu erzählen.

Bei Elsa Hartwig lobte er vor allem ihr stilles, kompetentes Organisationstalent, mit dem sie "die Fäden in der Hand" hatte.

Pastoralreferent Klug betonte, dass die beiden den Frauen über so viele Jahre das Leben "versüßt" hätten,- nicht nur mit der selbstgemachten Marmelade, sondern mit den vielen guten Vorträgen, die sie organisiert hätten. Und da ein Abschied immer auch ein wenig bitter ist, bekamen sie ein "süßes Geschenk" in Form einer Frühstückstasse und Trinkschokolade am Stiel.

Der Pfarrgemeinderat hatte einen Blumengruß zum Dank vorbereitet. So lange Zeit immer "dran zu bleiben", das sei gar nicht so leicht, meinte die Vertreterin des PGR.

Die Referentin des Tages, Familienseelsorgerin Eva Warnke schloss sich dem Dank an die beiden an.

Sichtlich gerührt und erfreut nahmen die beiden Frauen all diese Worte und Gaben entgegen. Herzlicher Applaus von allen Frauen des Frauenfrühstücks war ihnen anschließend sicher.

Besonders schön ist, dass die Institution des Frauenfrühstücks mit dem Abschied von Elsa Hartwig und Inge Schmautz nicht aufgegeben werden muss. Ingrid Reichert, die bereits seit vier Jahren beim Richten des Frühstücks half, übernimmt nun zusammen mit Brigitte Appel die Organisation der Referentinnen und Referenten. Katja Mölter und Claudia Zienecker werden ihnen in der Küche zur Seite stehen.

Das Thema des Frauenfrühstücks an diesem besonderen Tag lautete: "Mit Kindern Leid und Tod begegnen". Familienseelsorgerin Eva Warnke zeigte in ihrem Referat auf, wie Kinder eigentlich denken, in welchem Alter sie wie reagieren und nach was sie fragen. Auch die Anwesenden brachten ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Tod ein. So wurde z.B. festgehalten, dass es besser ist, Kinder einzubeziehen, wenn ein Angehöriger stirbt und ihnen einen echten Abschied zu ermöglichen. Deutlich wurde auch, wie sehr uns unsere eigenen Erfahrungen mit dem Tod in unserer Kindheit bis heute prägen und die Erziehung unserer eigenen Kinder beeinflussen.

So ging der Vormittag sehr nachdenklich zu Ende - bereichert waren sicher alle!

 

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