PG Don Bosco
Pfarrer Karl- Heinz Mergenthaler hatte die Idee in der Pfarreiengemeinschaft mit dem Fahrrad von Kirche zu Kirche zu fahren und sich dabei Gedanken zu machen, was es in jeder einzelnen Kirche an Besonderem gibt. Dazu hatte er jeweils einen kleinen Gebetszettel erstellt und das jeweils Besondere fotografiert.


 

 

 

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 Start war an der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Burgwallbach. Der Ambo wurde bei der letzten Renoviertung neu gestaltet und trägt auf der Vorderseite eine abstrakte Darstellung des brennenden Dornenbusches, in dem Moses Gott erlebte.

Brennen und nicht ausgehen soll die Leidenschaft für die Menschen, besonders für die, die unter den Dornen ihres Lebens zu leiden haben. Du bist auf der Seite derer, die klagen und weinen müssen. Du hörst das Klagen und kommst uns zu befreien. Hilf, dass wir uns durch das Wort immer wieder packen lassen und der Busch in unseren Herzen brennt für dein Wort und für unsere Erde und unsere Mitmenschen.

 

 

 

 

 

 

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Zweite Station war dann die Kirche in Windshausen. Die Gestaltung der Maria im Strahlenkranz ist deshalb besonders und fällt auch erst auch dem zweiten Blick ins Auge, weil im Strahlenkranz die Wundmale Jesu dargestellt sind. Der Strahlenkranz ist nicht rund, sondern oval und soll zeigen, dass es auch im Leben der Maria nicht immer rund lief, genauso wie bei uns. Auch in ihrem Leben gab es viele Wunden und sie hat sie mit Zuversicht und Gottvertrauen gemeistert. So kann sie uns Vorbild sein für unser Leben und sie mag uns Fürsprecherin sein auf unseren eigenen Wegen.

 

 

 

 

 

 

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In Leutershausen sind die Glasmalereieien von Monsignore Sieger Köder besonders wertvoll und bemerkenswert.

Links neben dem Eingang in der Taufkapelle befindet sich das Schöpfungsbild mit dem Rosenstrauß, über dem der Herr seine Hände schützend hält. Es ist unser Aufgabe sorgsam mit der Schöpfung umzugehen und liebevoll für die Erde zu sorgen. Sie ist uns anvertraut. In den Rosen steckt die reiche Entfaltungsmöglichkeit. Immer neue Blätter kommen hervor, eines schöner als das andere. In den Rosen steckt auch die Freude über all das was lebt. Wir dürfen dies alles mit freudigen Augen sehen und wahrnehmen. Zur Rose gehören aber auch immer die Dornen. Sich mit der Rose zu beschäftigen, birgt immer auch die Gefahr gestochen zu werden. Wir sollen nicht gleichgültig sein, sondern mitleiden und uns so unserer Verantwortung immer bewußt sein.

 

 

 

 

 

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Mit einem Ave begrüßt der Engel die Besucher der Gottesdienste in Hohenroth. Er ist außen über dem Eingang angebracht und fällt wohl des meisten Besuchern gar nicht in den Blick. Oft sind unsere Augen gesenkt und niedergeschlagen. Der Engel fordert uns auf nach oben zu schauen und darauf zu vertrauen, dass der Herr mit uns ist auf all unseren Wegen und dass wir darauf vertrauen können.

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