PG Don Bosco
Bei der diesjährigen Pfarrversammlung im Bürgersaal konnten sich die Bewohnerinnen und Bewohner über das Geschehen in der Pfarrei informieren.

Nach längerer Pause hatte der Pfarrgemeinderat wieder zu einer Pfarrversammlung ins Bürgerhaus eingeladen. Leider war der Einladung nur eine kleine Anzahl von Bürgerinnen und Bürger gefolgt und so blieben einige Stühle leer.

Als Pfarrgemeinderatsvorsitzende begrüßte Ingrid Reichert die Erschienenen und freut sich über die Teilnahme. Sie blickt auf ein interessantes Jahr zurück. Obwohl wir nur eine kleine Gemeinde sind, gibt es doch - oft in Zusammenarbeit mit den anderen Orten der Pfarreiengemeinschaft - viele schöne Angebot. Sie erwähnte das Frauenfrühstück, das sich immer über einen guten Besuch freuen konnte. Auch für die Familien wurden einige Veranstaltungen durchgeführt. Deren Organisation liegt in den Händen der Mitglieder des Pfarrgemeinderates und federführend bei unserem Pastorelreferenten Chriustian Klug. Da es überall immer weniger KInder gibt, sind solche Veranstaltungen nur zusammen mit den anderen Orten zu meistern und es braucht immer sehr viel Energie die KInder zu mobilisieren. Trotzdem läuft es auch mit dem Ministrantendienst gerade in Burgwallbach recht gut. Es gibt einen Projektchor, geleitet von Christian Klug, der einige Male im Jahr unsere Gottesdienste mit gestaltet. Die Seniorenarbeit ist sehr vorbildlich. Regelmäßig finden Seniorennachmittage statt, die sehr gut besucht werden. Bei Geburtstagen und Jubiläen werden die Jubilare besucht und erhalten ein Geschenk. Zukünftig soll auch allen Gratuliert werden, die 18 Jahre alt werden. Diese Aufgabe übernimmt in 2015 Pfarrer Mergenthaler von Christian Klug, der dies bisher erledigt hat. Auch neue Einwohner von Burgwallbach sollen zukünftig begrüßt werden. Das Pfarrfest war wieder gut besucht und ist ein schönes Gemeinschaftsfest im Laufe des Jahres. Ingrid Reichert bedankte sich bei allen, die in der Pfarrei einen Dienst leisten und freut sich über die vielen helfenden Hände. Inzwischen macht ihr die Arbeit als Vorsitzende auch ihr viel Freude, obwohl sie erst zur Übernahme dieser wichtigen Aufgabe überredet werden musste.

Kirchenpfleger Erich Herleth stellt die Kirchenrechnung des vergangenen Jahres vor und verglich diese auch mit dem Vorjahr. 2014 gab es keine größeren Ereignisse auf der Ausgabenseite. Rund 22.000 € wurden ausgegeben und weil fast ebenso viel Einnahmen zu verzeichnen waren, konnte sogar ein kleiner Überschuss von 307,39 € erzielt werden. Insgeamt verfügt die Pfarrei über Rücklagen von 46.059,71 €. Angesichts der vorhanden Gebäude ist dies sicher nur ein kleines Polster. Auch Erich Herleth bedankte sich bei allen Helfern und bei den Mitgliedern der Kirchenverwaltung für die Unterstützung und für das Mitdenken und Mitplanen.

Pfarrer Mergenthaler und Christian Klug blickten gemeinsam voraus auf das Jahr 2015. Es ist geprägt von den verschiedenen Veranstaltungen zum Jubiläum des Heiligen Don Bosco, der heuer seinen 200. Geburtstag feiern kann. Pfarrer Mergenthaler bezeichnet sich selbst als Fan des Heiligen. Dieser hatte sehr viele Talente und setzte sich in vielfältiger Weise für seine Mitmenschen, vor allem Benachteiligte und Jugendliche ein. Mit einem feierlich gestalteten Festgottesdienst in Hohenroth wurde das Jubiläumsjahr eröffnet. Mit Musikanten aus allen Ortsteilen ging es in einem Festzug zur Schulhalle, wo sich ein schönes Beisammensein anschloß und die Feier abrundete. Christian Klug berichtete von den Proben für ein Musical, das die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft zusammen mit denen aus den Waldörfern in Hohenroth aufführen werden. Er freute sich, dass es auch gelungen ist, eine eigene Band auf die Beine zu stellen, sodass die Musik bei der Aufführung dann "Life" sein wird und nicht, wie ursprünglich geplant, vom Band kommen muss. Geplant ist weiterin eine Langlauf rund um unsere Pfarreien und eine Marschmarathon aller Musikkapellen. Genauer Informationen dazu werden rechtzeitig erfolgen. Ganz besonders liegt Christian Klug die geplante Wallfahrt nach Turin und in das Gebiet in dem Don Bosco lebte am Herzen. Leider sind bisher noch nicht genügend Anmeldungen eingegangen, sodass noch nicht sicher ist, ob sie statt finden kann. Meldungen müssten dringend bis Ende März eingegangen sei, damit die konkrete Planung erfolgen kann. Es werden noch mindestens 8 Teilnehmer benötigt. Also bitte bald anmelden. Auch Pfarrer Mergenthaler bedankt sich bei allen Unterstützern. Er ist mit dem Kirchengeschehen in Burgwallbach recht zufrieden und wird sich auch in Zukunft im Sinne von Don Bosco bemühen für die Menschen da zu sein und ihnen Helfer zu sein.

Unter Punkt Verschiedenes sprach Rudi Reichert den geringen Besuch der Messen durch unsere Kinder an. Es gibt aber auch immer weniger Kinder und es ist laut Christian Klug in unserer Gesellschaft auch nicht gerade schick für Kinder zu sagen, dass sie in der Kirche waren oder andere kirchliche Veranstaltungen besucht haben. Noch schwieriger wird es dann, wenn bei diese Veranstaltungen nur eine kleine Anzahl von Kindern anzutreffen ist. Dann macht es natürlich noch weniger Spass. Deshalb können diese Angebote auch nicht mehr in einer Pfarrei allein, sondern nur noch in der Gemeinschaft angeboten werden. das bedeutet natürlich auch, dass die Kinder gefahreh werden müssen. Daran darf es aber nicht scheitern.

In diesem Zusammenhang betonte Christian Klug noch einmal ganz besonderes, dass es nicht selbstverständlich sein, dass in jeder Pfarrei am Wochenende oder an Feiertagen ein Gottesdient stattfindet. Dies sei nur dem sehr großem Engagement unseres Pfarrers zu verdanken. Dies sollte uns allen bewußt sein. In den umliegenden Pfarreiengemeinschaften sei es schon jetzt üblich, dass nur alle paar Wochen ein Gottesdienst gehalten wird. Hier wird nicht mehr über Wunsch-Gottesdienstzeiten diskutiert sondern darüber, wann der nächste Gottesdienst überhaupt angeboten wird. Die Anwesenden dankten dem Pfarrer mit ihrem Aplaus für seinen unermüdlichen Einsatz.

Angesprochen wurde noch die schwierige Situation mit dem Pfarrhaus, das dringend saniert werden müsste. Das Geld dafür ist leider nicht vorhanden und die Diözses hat Ihre Unterstützung verweigert. Wie es weiter gehen soll, ist weiterhin fraglich und eine Lösung nicht in Sicht.

Ingrid Reichert bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern für das Interesse und den Besuch.

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