PG Don Bosco
Die letzte Pfarrversammlung fand 2015 statt. – Vorbildlich nannte Dekan Dr. Andreas Krefft die Arbeit aller ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Pfarrei Burgwallbach bei der Pfarrversammlung im Burgwallbacher Bürgerhaus. Erstaunt und freudig zugleich nahm er zur Kenntnis, dass da im Bürgersaal an diesem Sonntagnachmittag kein einziges Plätzchen mehr frei blieb. Für eine angenehme Atmosphäre mit schön geschmückten Tischen, mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen hatten die Mitglieder des Pfarrgemeindesrates unter der Anleitung der Vorsitzenden Ingrid Reichert vorgesorgt.

Die Begrüßung der Versammlung hatten die Kommunionkinder aus Burgwallbach zusammen mit Ingrid Reichert und Andreas Krefft mit dem gesungenen Glaubensbekenntnis übernommen.

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Zunächst erstattete Kirchenpfleger Erich Herleth Bericht über die finanzielle Situation in der Pfarrgemeinde. Und diese stellte sich für das abgelaufene Jahr recht positiv dar. Die Zahlen der Einnahme- und Ausgabenrechnungen wurden detailliert von Michaela Herleth vorgestellt, welche nunmehr in der kommenden Amtsperiode der Kirchenverwaltung den Kirchenpfleger bei der Rechnungserstellung unterstützen wird. Herleth informierte die Versammlung darüber hinaus über den Verkauf des Pfarrhauses, welcher nun nach längeren Diskussionen mit der Diözese und der Gemeinde zufriedenstellend für alle Beteiligten abgewickelt werden konnte.

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Die Wahlen zur Kirchenverwaltung seien in Burgwallbach ungemein erfolgreich abgelaufen, stellte Andreas Krefft fest. Mit Erich Herleth als Kirchenpfleger, dazu Joachim Kansog, Gerd Fleckenstein, Klaus Zienecker, Thomas Jülka und Michaela Herleth sei ein Team gefunden worden, welches in den nächsten Jahren die Aufgaben der Pfarrgemeinde mit großem Engagement angehen würde. Das Ehrenamt in der Pfarrei nannte Krefft dabei überaus wichtig, wenn es um die Belange innerhalb der Pfarrgemeinde gehe. Die hauptamtlichen Kräfte könnten solche weiteren Anforderungen nicht mehr leisten, dazu fehle es an priesterlichem wie seelsorglichem Nachwuchs. Die pastorale Situation sieht er für das Dekanat als zusehends angespannt. Vier Priester, ein Pastoralreferent und ein Diakon sind derzeit in den drei Pfarreiengemeinschaften Bad Neustadt, Don Bosco Hohenroth und St Bonifatius Salz mit insgesamt 21 Pfarrgemeinden mit der Seelsorge betraut. Dazu sei auch die Betreuung der Kindergärten und Pflegeheime besonders wichtig. Das Seelsorgeteam am Rhön-Klinikum. leiste hierbei besonders hervorragende Arbeit. Besondere Verantwortung für die Pfarrgemeinde Burgwallbach wird hierbei Pfarrvikar George Kalathuparampil übernehmen. Bereits in wenigen Wochen wird Bischof Franz Jung in Bad Neustadt erwartet, welcher sich über die Situation im Dekanat informieren will. Entscheidungen über weitere Veränderungen für die Pfarreien und die Pfarreiengemeinschaften seien dann wohl im Jahr 2020 zu erwarten.

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Die Arbeiten am Markusgarten in Hohenroth machen gute Fortschritte. Dieser Garten war ein Wunsch des verstorbenen Pfarrers Karlheinz Mergenthaler und wird nun gemeinsam mit hierzu betrauten Personen aus den Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Don Bosco Hohenroth durchgeführt. Über den Fortschritt der Arbeiten informierte Bruno Kleinhenz. Eine Station des Gärtleins wird von der Pfarrgemeinde Burgwallbach gestaltet. Die Verantwortlichen haben sich entschieden, die Heilung eines Gelähmten in Kafarnaum aus dem Markusevangelium darzustellen. Hierzu seien die Vorbereitungen bereits weitgehend abgeschlossen, sodass demnächst bereits die notwendigen Arbeiten ausgeführt werden könnten. Auch an der Pfarrkirche in Burgwallbach soll eine weitere Station entstehen. Hierzu zeigte Kleinhenz bereits einen Entwurf zur Speisung der Fünftausend mit fünf Broten und zwei Fischen, ebenfalls aus dem Markusevangelium.

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