PG Don Bosco

+++ Die Gottesdienstregelung ab dem 4. Mai 2020 finden Sie hier. +++

Auf dieser Seite und unter www.katholisch-nes.de finden Sie immer wieder Impulse, liturgische Texte, Hausgottesdienste (auch für Familien) und Videos (Psalmen). Weitere Informationen zur aktuellen Situation in der Seelsorge gibt es hier.

Sie sind herzlich zur Mitfeier der folgenden Gottesdienste eingeladen:

Do, 14. Mai, 18.30 Uhr: Maiandacht in Hohenroth
So, 17. Mai, 10.30 Uhr: Wortgottesfeier in Hohenroth
Di, 19. Mai, 18.30 Uhr: Andacht im Markusgarten Hohenroth (Zugang von der Hauptstraße her)
Do, 21. Mai 10.30 Uhr: Wortgottesfeier zu Christi Himmelfahrt in Hohenroth

Auch im Markusgarten gelten die allgemeinen Regelungen für die Gottesdienste (Mund-Nasen-Schutz, Abstand, Anmeldung im Pfarrbüro).
Bei der Andacht im Markusgarten stehen Stühle bereit, so dass jeder nach Anmeldung einen Sitzplatz bekommt.

Evangelium zum 3. Sonntag der Osterzeit (Joh 21,1-14)

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tibérias und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Dídymus, Natánaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.

AUS DEM HL. EVANGELIUM NACH JOHANNES
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: “Friede sei mit euch!” Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.

Osterevangelium

Nach dem Sabbat, beim Anbruch des ersten Tages der Woche, kamen Maria aus Mágdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und waren wie tot.

Liebe Schwester, lieber Bruder im Glauben, 

wo liest du gerade diesen Text? In einer Kirche vielleicht, oder bist du daheim vor dem Bildschirm auf einer der Internetseiten unserer Pfarreien? Auf jeden Fall hast du dich entschieden, etwas zu suchen, das dich bereichert, dir Trost spendet, Mut macht oder dich aufrüttelt.

Heute, ist Gründonnerstag, der Tag des letzten Abendmahles Jesu. Schauen Sie sich dazu doch einmal kurz dieses Kirchenfenster aus Leutershausen an, gemalt vom verstorbenen Künstler Monsignore Sieger Köder.

Es ist Trümmerzeit! Wir schreiben das Jahr 520 v. Chr. In Jerusalem liegt alles darnieder. Die nach Babylon Verschleppten kehren heim in eine zerstörte Stadt. Hier steht kein Stein mehr auf dem anderen. Die Menschen sind müde, sie sehen keine Perspektive, sie sind mit Überleben beschäftigt. Sie denken kaum über den Tag hinaus.

Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig. Ich habe gesprochen und ich führe es aus – Spruch des HERRN.

Diese Worte des Propheten Ezechiel haben mich gerade in der heutigen Situation ganz besonders angesprochen. Denn durch sie verspricht Gott, sein Volk aus seinen Gräbern herauszuholen.

Am 25. März wird es adventlich: Wir feiern das Fest „Verkündigung des Herrn“, oder, wie man es auch nennt, „Mariä Verkündigung“, pünktlich neun Monate vor dem Weihnachtsfest. Maria bekommt Besuch vom Engel Gottes, der ihr ankündigt, dass sie den Retter zur Welt bringen soll. 

Für Maria beginnt damit sozusagen ab sofort der Advent, die Erwartung, dass dieser Retter kommen wird - und das auch noch durch sie selbst! Eine großartige Erwartung, absolut umwerfend, lebensverändernd, fast unglaublich.

…so wird bei Katholiken und Protestanten der vierte Sonntag der Fastenzeit genannt. Ist das derzeit denn passend? Sollte man ihn im Moment nicht lieber „Sei vorsichtig!“ nennen? Nein, liebe Leute, wir werden ihn nicht umbenennen – gerade jetzt erst recht nicht!

Unsere Sprache verrät uns, wenn wir über unser Verhalten in Krisen sprechen: Da reden wir von „enger zusammenrücken“, uns „gegenseitig den Rücken stärken“, „zusammenhalten“ usw. Eigentlich alles Ausdrücke von körperlicher Nähe, nach der man sich in angstbesetzten Zeiten sehnt.

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