PG Don Bosco

+++ Die Gottesdienstregelung ab dem 4. Mai 2020 finden Sie hier. +++

Auf dieser Seite und unter www.katholisch-nes.de finden Sie immer wieder Impulse, liturgische Texte, Hausgottesdienste (auch für Familien) und Videos (Psalmen). Weitere Informationen zur aktuellen Situation in der Seelsorge gibt es hier.

Sie sind herzlich zur Mitfeier der folgenden Gottesdienste eingeladen:

Do, 14. Mai, 18.30 Uhr: Maiandacht in Hohenroth
So, 17. Mai, 10.30 Uhr: Wortgottesfeier in Hohenroth
Di, 19. Mai, 18.30 Uhr: Andacht im Markusgarten Hohenroth (Zugang von der Hauptstraße her)
Do, 21. Mai 10.30 Uhr: Wortgottesfeier zu Christi Himmelfahrt in Hohenroth

Auch im Markusgarten gelten die allgemeinen Regelungen für die Gottesdienste (Mund-Nasen-Schutz, Abstand, Anmeldung im Pfarrbüro).
Bei der Andacht im Markusgarten stehen Stühle bereit, so dass jeder nach Anmeldung einen Sitzplatz bekommt.

Am 25. März wird es adventlich: Wir feiern das Fest „Verkündigung des Herrn“, oder, wie man es auch nennt, „Mariä Verkündigung“, pünktlich neun Monate vor dem Weihnachtsfest. Maria bekommt Besuch vom Engel Gottes, der ihr ankündigt, dass sie den Retter zur Welt bringen soll. 

Für Maria beginnt damit sozusagen ab sofort der Advent, die Erwartung, dass dieser Retter kommen wird - und das auch noch durch sie selbst! Eine großartige Erwartung, absolut umwerfend, lebensverändernd, fast unglaublich.

Jetzt könntest du sagen: „Schön für Maria! Aber was hat das mit mir zu tun?“ Meine Empfehlung: Stell dich vor einen Spiegel und sag den gleichen Satz einfach mal von dir selber: „Der Retter wird kommen - und zwar durch mich!“ Wiederhole den Satz nochmal und schau dir dabei ins Gesicht: „Der Retter wird kommen - und zwar durch mich!“ Was geht dir dabei durch den Kopf?

Hast du überhaupt schon jemals darüber nachgedacht, dass Christus durch dich in diese Welt kommen möchte, jeden Tag, jede Stunde? Er kommt z.B. dadurch in die Welt, dass du hilfsbedürftig bist, angewiesen auf die Freundlichkeit und Barmherzigkeit anderer. Denn Jesus sagt: „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ Er bittet also durch dich, wenn du jemanden bittest, dir doch zu helfen. In dir begegnet der andere Jesus Christus, der sich mit dem Armen, mit dir, völlig identifiziert.

Aber es gilt natürlich auch anders herum: Du gibst Jesus Christus Hand und Fuß, wenn du dich für andere einsetzt. Wie viele bieten z.B. im Moment ihre Hilfe beim Einkaufen an für Ältere, die sich wegen des Coronavirus nicht trauen, Einkäufe zu machen. Tausend Dinge kannst du tun, um dem Herrn deine Stimme, deine Hände und Füße zu geben. Der Apostel Paulus sagt: „Du bist ein Glied am Leib Christi“, d.h., was auch immer du tust, kann diesen Jesus Christus, den Retter, bei uns lebendig machen.

Erwarte also von dir selbst, dass du Christus „zur Welt bringst“! Sei ein „adventlicher Mensch“, oder auch ein „weihnachtlicher Mensch“, egal zu welcher Jahreszeit! Versprochen: Das wird großartig, umwerfend, lebensverändernd, fast unglaublich!

Und hier der Bibeltext zum Fest:

„Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ (Lukas 1,26-38)

Christian Klug

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